SPD-Fraktion im Römer
SPD Unterbezirk Frankfurt

Pressemitteilung:

23. Januar 2017
Sieghard Pawlik – wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Römer:

Drastisch gestiegene Mieten sind ein Aufruf zum Handeln

Neues Wohnbaugebiet im Frankfurter Norden sollte ernsthaft geprüft werden

Die vom Gutachterausschuss der Stadt Frankfurt veröffentlichten Steigerungen der Wohnungspreise und der Mieten sind alarmierend und für die SPD-Fraktion im Römer ein Aufruf zum Handeln.

Sieghard Pawlik, der wohnungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, hält es in dem Zusammenhang für notwendig, auch die Voraussetzungen für neue Stadtteile und Stadtteilbereiche wie z.B. das Silogebiet zwischen Unterliederbach und Zeilsheim, die Vorschläge zum Baugebiet Steinbach oder am Römerhof zügig im Hinblick auf die Voraussetzungen für eine Bebauung zu überprüfen. Für Pawlik ist es wichtig, dass Frankfurt am Main auch künftig eine Stadt für alle Bürgerinnen und Bürger bleibt. Das Herausdrängen von Bevölkerungsgruppen als Folge durch die Decke gehender Wohnungspreise und –mieten ist nicht hinnehmbar. Pawlik bringt dabei auch erneut den Pfingstberg als neues Wohnbaugebiet im Frankfurter Norden ins Spiel.

Bei diesem umstrittenen Projekt hofft Pawlik auf ein Umdenken der Koalitionspartner von CDU und Grünen: „Wir wissen um die Bedenken bei unseren Partnern, aber der Druck auf den Wohnungsmarkt steigt und die Stadtpolitik muss Lösungen anbieten. Die neuen Planungen für das umstrittene Innovationsquartier zeigen, dass man Kompromisse finden kann, mit denen viele Menschen leben können – warum soll uns dies nicht auch anderswo gelingen - z.B. beim Pfingstberg.“

Die Frankfurter SPD und Oberbürgermeister Peter Feldmann setzen sich seit Jahren für eine Bebauung des Pfingstbergs zwischen Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach ein, konnten dieses Vorhaben im Koalitionsvertrag aber nicht verankern. CDU und Grüne befürchten eine Trabantenstadt mit all ihren negativen Folgen und sehen Probleme bei der Verkehrserschließung.

Diese Sorgen teilt Pawlik jedoch nicht: „Die Stadtplaner haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Das Wohngebiet Riedberg hat bewiesen, dass man einen funktionierenden neuen Stadtteil schaffen kann, der auch von der Bevölkerung der Nachbarstadtteile akzeptiert wird.“

Ein Problem des Riedbergs würde man am Pfingstberg indes wohl nicht haben. Während am Riedberg eine Lösung mit vielen Einzeleigentümern der Grundstücke gefunden werden musste, sollen am Pfingstberg die größten Grundstücksanteile von einigen wenigen Institutionen gehalten werden.

SPD-Fraktion im Römer

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