SPD-Fraktion im Römer
SPD Unterbezirk Frankfurt

Meldung:

24. Juli 2018
Kristina Luxen – Stadtverordnete der SPD Fraktion im Römer:

Teures Frankfurt – Anzahl der Mehrfachbeschäftigten wächst um 112%

Die jüngste Veröffentlichung des Bürgeramtes für Statistik und Wahlen zeigt deutlich, dass die Anzahl der Mehrfachbeschäftigten in den vergangenen 15 Jahren um 112% gestiegen ist.
„Bald haben wir amerikanische Verhältnisse“, sagt die SPD-Stadtverordnete Kristina Luxen nach einer Auswertung der Statistik. „In Frankfurt haben über 50.000 Beschäftigte zwei Jobs, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, das sind 10% aller Beschäftigten in Frankfurt“.
„Wohnen und leben in Frankfurt ist teuer“, betont die Sozialdemokratin. „In manchen Berufsgruppen ist die Bezahlung so schlecht, dass eine Arbeitsstelle nicht zum Leben reicht“.
Trotz der Einführung des Mindestlohns steige die Anzahl der Mehrfachbeschäftigungen kontinuierlich und es zeige sich, dass es in den Reinigungsberufen den größten Anteil der Mehrfachbeschäftigten gibt. Auch die Erhöhung des Mindestlohns ab Januar 2019 auf 9,19 Euro, würde die Menschen in Frankfurt nur bedingt entlasten.
Gleichfalls sind die Frauen am häufigsten betroffen. „Zwei oder mehr Jobs heißt auch: doppelte Wegezeiten, doppelte Einarbeitung, alles Zeiten, die in der Familienzeit fehlen“, stellt Kristina Luxen fest.
Eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns wäre laut Luxen eine Möglichkeit, den hohen Lebenshaltungskosten in einer Stadt wie Frankfurt gerecht zu werden.
Seit die SPD im Römer mitregiere, arbeite sie daran, genau diese Kosten zu senken: „Der von uns beschlossene Mietenstopp bei der Wohnungsbaugesellschaft ABG, strenge Auflagen für Investoren und kostenfreie KITA`s sind ein Anfang, aber auch die Arbeitgeber sind gefordert ihren Teil dazu beizutragen.“


SPD-Fraktion im Römer

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