SPD-Fraktion im Römer
SPD Unterbezirk Frankfurt

Meldung:

15. Februar 2017
Stella Stilgenbauer – frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer und Ursula Busch – Fraktionsvorsitzende der SPD im Römer:

OB-Kandidatur von Bernadette Weyland (CDU) ist nicht der große Wurf

+Stella Stilgenbauer

Die Nachricht, dass die CDU ihren bisherigen Spitzenkandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters, Kämmerer Uwe Becker, durch die ehemalige Stadtverordneten­vorsteherin Bernadette Weyland ersetzt hat, nimmt die SPD-Fraktion im Römer unauf­geregt zur Kenntnis. „Der große Wurf ist der CDU damit nicht gelungen – Frau Weyland hat als Staatssekretärin im Hessischen Finanzministerium bisher wenig Einsatz für Frankfurt am Main gezeigt“, so die Fraktionsvorsitzende Ursula Busch.

Stella Stilgenbauer, frauenpolitische Sprecherin der Römerfraktion, erklärt: „Meine volle Unterstützung gehört weiterhin Peter Feldmann – zumal er die Interessen und Rechte von Frauen sehr ernst nimmt und engagiert für die Gleichstellung der Geschlechter eintritt. Von Frau Weyland habe ich in dieser Hinsicht bisher nichts Substanzielles gehört“. Dass die CDU für Frau Weyland mit dem Spruch „Manchmal ist der beste Mann für den Job eine Frau“ werbe, dokumentiere außerdem ein erschreckend rückständiges Frauenbild.

Ursula Busch wundert sich über die Art und Weise, wie Bernadette Weyland aufs Schild der CDU gehoben wurde. „Es ist durchaus respektabel, wie Kämmerer Uwe Becker nach langem Mühen um die Kandidatur den Platz für sie geräumt und dazu auch noch gute Miene gemacht hat, weil die CDU-Spitze Frau Weyland für die bessere Kandidatin hält. Allerdings erstaunt es uns, wie die Kandidatur für ein kommunales Spitzenamt bei der Christdemokratischen Partei von einzelnen Personen bestimmt und die Basis nicht mehr gefragt wird“, meint Busch. In der Frankfurter SPD wäre ein solches Verfahren nicht vorstellbar.

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