SPD-Fraktion im Römer
SPD Unterbezirk Frankfurt

Meldung:

14. Juli 2017
Anneliese Scheurich – sicherheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer:

SPD besucht Brandschutz-, Katastrophenschutz-, und Rettungsdienstzentrum Frankfurt – Brandschutz darf nicht ausgehöhlt werden

+Anneliese Scheurich – sicherheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Römer

Die SPD-Fraktion im Römer war im Rahmen ihrer traditionellen Sommerbesuche im Frankfurter Brandschutz-, Katastrophenschutz-, und Rettungsdienstzentrum (BKRZ) in Eckenheim zu Gast. Das seit 2003 bestehende BKRZ gilt auch fast 15 Jahre nach der Eröffnung als bespielgebend und wird zu Trainingszwecken von Feuerwehren aus ganz Deutschland besucht. Das Investitionsvolumen betrug seinerzeit fast 50 Millionen €.

Gut angelegtes Geld, wie Anneliese Scheurich, die sicherheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion deutlich macht: „Der Bau des BKRZ war eine wunderbare Investition in die Zukunft. Die Konzentration verschiedenster Funktionen wie Trainingszentrum und Rettungsleitstelle hat sich bewährt und nicht nur unsere Frankfurter Berufsfeuerwehr effizienter gemacht. Auch unsere freiwilligen Wehren und die verschiedenen Rettungsdienste haben von der Einrichtung profitiert. Als es darum ging die Versorgung von Flüchtlingen in Frankfurt zu koordinieren erfolgte dies aus der Zentrale des BKRZ, das sich bei dieser Gelegenheit glänzend bewährte.“

Natürlich stand der lange geplante Besuch der Stadtverordnetenfraktion auch immer noch unter dem Eindruck des verheerenden Hochhausbrands in London. Einhellig sprachen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Besuchs dafür aus, die hohen Brandschutzstandards nicht aus finanziellen Erwägungen auszuhöhlen.

„Wenn es eine Lehre aus der Katastrophe von London gibt, dann die, dass der Wunsch nach kostengünstigem Wohn- und Büroraum nicht zu Lasten des Brandschutzes gehen darf. Zwar gelten in Deutschland schärfere Sicherheitsbestimmungen für Hochhäuser, sodass ein ähnlicher Brand eigentlich ausgeschlossen werden kann, aber in Gebäuden unter 22 Metern sind weiterhin brennbare Fassadensysteme zugelassen. Ich kann daher nachvollziehen, dass die deutschen Brandschutzgremien hier Nachbesserungen fordern,“ so Scheurich.

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